Zweites Pilotprojekt von SET Hub im Bereich Smart Meter Gateway

Im zweiten SET Pilot von SET Hub soll eine Anwendung zur Bereitstellung von Flexibilität unter Einbezug des Smart Meter Gateways entwickelt werden.

Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) legt den Einsatz des Smart-Meter-Gateways (SMGW) als sichere und standardisierte Kommunikationseinheit für den Datenaustausch fest. Der Einsatz des SMGW soll sich über die Bereiche Smart Metering, Smart Grid, Smart Mobility, Smart Home und Smart Services erstrecken. Besonders Smart Grid und Smart Mobility rücken durch eine zunehmende Elektrifizierung der Verbrauchsseite immer mehr in den Fokus. Eine gesteigerte Nachfrage nach Elektroautos und Wärmepumpen kombiniert mit einer stärkeren Dezentralisierung der Erzeugung und Speicherung durch PV-Anlagen und Heimspeicher schafft ein neues Flexibilitätspotential. Dieses kann sowohl auf Verbraucher-, als auch auf Markt- und Netzseite vorteilhaft genutzt werden.

Im Rahmen der Pilotierung soll demonstrieren werden, wie Flexibilität in Form von kleinteiligen steuerbaren Lasten (z.B. E-mobile/Ladeinfrastruktur, stationäre Batterien, Wärmepumpen etc.) unter Einbezug der SMGW-Infrastruktur genutzt werden kann, um markt- oder netzdienliche Leistungen zu erbringen. Diese soll zugleich einen Mehrwert für Endkundinnen und -kunden bieten, der dazu beiträgt, die allgemeine Akzeptanz zu erhöhen.

Umfang des Pilotprojekts

  • Ausarbeitung der Umsetzung eines markt- oder netzdienlichen Anwendungsfalls, Konkretisierung der dafür benötigten Tarifanwendungsfälle (TAF) und Prüfung der technischen Machbarkeit
  • Entwicklung und Umsetzung der Prozesse der Datenübermittlung an externe Marktteilnehmer (EMT) sowie der Möglichkeit der Steuerung unter Einbezug des SMGW
  • Erstellung eines Konzepts für den Feldtest und die Gesamtsystemarchitektur
  • Entwicklung einer Testumgebung, in der Voraussetzungen für die Umsetzung des Anwendungsfalls geschaffen werden
  • Klärung regulatorischer und energiewirtschaftlicher Anforderungen und Fragestellungen, die bei realer Umsetzung des Anwendungsfalls entstehen
  • Erprobung des Anwendungsfalls im Rahmen eines Feldtestes mit Testkundinnen und Testkunden
  • Analyse der Daten und Zusammenfassung aller Ergebnisse in einem Abschlussbericht

Teile des Projektes werden von einer wissenschaftlichen Begleitung unterstützt, die separat ausgeschrieben wird.

Die Beauftragung erfolgt im Rahmen eines Auftrages des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

 

Relevante Dokumente  
  • Leistungsbeschreibung
  • Verfahrenensbeschreibung
  • Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung (AVV)
  • Mustervertrag
  • Hinweisblatt zum Datenschutz in Vergabeverfahren

Download der Dokumente 

Frist zur Angebotsabgabe 02.03.2023

 

 

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Bildquelle Header: Shutterstock/Thorsten Schier

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